CSU Bad Aibling und Willing


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Wolfgang Berthaler will engen Dialog mit den Landwirten führen


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Politischer Frühschoppen mit dem CSU-Landratskandidaten im Gmoahof Willing

Einen engen Dialog mit den Landwirten will der CSU-Landratskandidat, Flintsbachs Bürgermeister Wolfgang Berthaler, im Falle seiner Wahl führen. Diese Zusage machte er als Hauptredner beim politischen Frühschoppen der CSU-Ortsverbände Bad Aibling und Willing im Gmoahof zu den Schwerpunktthemen „Landwirtschaft und Umwelt“. CSU-Ortsvorsitzender Johann Schweiger nahm die Bauern in Sachen Trinkwasserversorgung in Schutz. Entgegen anderslautender, nachweislich falscher Meldungen habe es zu keiner Zeit eine durch die Landwirte hervorgerufene Verunreinigung der Willinger Brunnen gegeben.

Willing – Bereits in seiner Begrüßung legte Johann Schweiger, CSU-Ortsvorsitzender von Willing und der einzige für den Stadtrat kandidierende Landwirt, ein Plädoyer für seinen Berufsstand ab, der neben der Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln einen großen Beitrag zur Pflege der Kulturlandschaft leiste. So machte er schon eingangs auf einige Problematiken aufmerksam, mit denen sich die Bauern konfrontiert sähen und die die CSU sehr ernst nehme: Die in der Gesellschaft vorherrschende Vorstellung von der stets heilen Welt entspräche nicht mehr der Realität, so Schweiger. Die Last der Bürokratie, der steigende Kostendruck und der zum „Tierwohl“ hin übersteigerte, sonst aber nicht in Frage zu stellende Tierschutz seien aus seiner Sicht zu kritisieren. Ebenso wies er darauf hin, dass jüngste Skandale in der Lebensmittelindustrie stets bei den Verarbeitern, nie aber bei den Landwirten zu verorten gewesen seien. Viele selbsternannte „Fachmänner“ würden diesen Unterschied leider nicht machen. Eine ganz klare Aussage gab es namens der CSU-Ortsverbände und des Bürgermeisters auch bezüglich der nach dem Hochwasser im Juli 2011 vom Landratsamt falsch in Umlauf gebrachten Vermutung, dass die Landwirtschaft Ursache einer Brunnenverunreinigung in Willing gewesen sei: „Das stimmt so nicht und konnte eindeutig wiederlegt werden!“, stellte Schweiger die Aussage richtig. Landratskandidat Wolfgang Berthaler signalisierte den Landwirten Gesprächsbereitschaft: „Ich will mit der Landwirtschaft einen Weg des Dialoges gehen“, so der CSU-Landratskandidat.

Der CSU-Landratskandidat, Bürgermeister Wolfgang Berthaler, sprach beim politischen Frühschoppen der CSU-Ortsverbände Bad Aibling und Willing im Gmoahof zu den Schwerpunktthemen Landwirtschaft und Umwelt.

Der CSU-Landratskandidat, Bürgermeister Wolfgang Berthaler, sprach beim politischen Frühschoppen der CSU-Ortsverbände Bad Aibling und Willing im Gmoahof zu den Schwerpunktthemen Landwirtschaft und Umwelt.

Seine Leitlinien für die Kreistagspolitik stellte der 58-jährige Sparkassenbetriebswirt, der seit 1996 Erster Bürgermeister der Gemeinde Flintsbach ist und seit zwölf Jahren im Kreistag sitzt folgendermaßen vor: Um die Probleme vor Ort besser zu verstehen, wolle er sich jeden Monat zwei Gemeinden jeweils einen halben Tag intensiv anschauen. Auch die gute Zusammenarbeit mit der kreisfreien Stadt Rosenheim werde er noch verstärken. Die Kreisstraßen, die jährlich mit mindestens zwei bis drei Millionen ausgebessert werden, sieht Berthaler gut in Schuss. Verkehrsprojekte wie der A8-Ausbau, der Bau der Rosenheimer Westtangente oder die Brennerzulaufstrecke wolle er im Dialog mit den Bürgern begleiten. Gleiches gelte für den Hochwasserschutz. Hier müsse mit politischem Druck auf eine zügige Fertigstellung der notwendigen baulichen Maßnahmen gedrängt werden.

Zukünftige Herausforderungen sieht der Landratskandidat in mehreren Bereichen: Den Tourismusverband Chiemsee-Alpenland, der gegenüber dem alten Verband rund um den Wendelstein eine erhebliche Verbesserung gebracht habe, will Berthaler mittelfristig mit dem Traunsteiner Verband fusionieren. Aber auch eine Erweiterung Richtung Miesbach sei eine Option, ebenso wie der Anschluss an den Tourismusverband Oberbayern. Im Bereich Soziales müsse der Landkreis mit einem starken Zuwachs an Asylbewerbern rechnen. Jährlich rund 500 Menschen würden in die Region kommen. Für diese gelte es, Unterkünfte zu finden und sie ggf. zu integrieren, so Berthaler. Wichtig sei, dass die Neuankömmlinge Deutsch lernten, betonte Berthaler.

Zur Sprache brachte der CSU-Landratskandidat auch das für Bad Aibling höchst wichtige Thema „Hallenbadneubau“. Berthaler bat um Verständnis, dass dazu noch keine klare Aussage treffen könne. Im Falle seiner Wahl als Landrat wolle er sich jedoch im Detail mit dem Thema auseinandersetzen und eine Lösung finden. In die Richtung der vielen anwesenden DLRG-Mitglieder, die Bürgermeister Felix Schwaller rund 3.000 für das Hallenbad gesammelte Unterschriften überreichten, sagte Wolfgang Berthaler: „Es wäre nicht fair, hier Zusagen zu machen. Ich verspreche Ihnen aber, dass ich mich intensiv mit der Sache beschäftigen werde.“ Übergroße Erwartungen müsse er im Hinblick auf die lange Wunschliste der 46 Landkreisgemeinden leider bremsen.

Felix Schwaller, der die große Eigenständigkeit der Willinger, Mitterhamer und Westerhamer Bürger hervorhob und ihnen für ihren großen Einsatz in der Jugendarbeit dankte, aber auch die hervorragend funktionierende Ortsfeuerwehr und die vielen Vereine und Einrichtungen des Ortsteils lobte, sprach ebenso wie die anwesenden CSU-Stadtratskandidaten Wolfgang Berthaler seine Unterstützung für die Landratskandidatur aus: „Landrat kann nur werden, wer vorher erfolgreich als Bürgermeister gearbeitet hat. Wolfgang Berthaler mit seinem wirtschaftlichen Verständnis und seinem Kampf für die kommunalen Angelegenheiten der Gemeinden ist genau der richtige Mann für das Amt des Landrats“, so Felix Schwaller, der selbst für das Amt des Aiblinger Bürgermeisters kandidiert.